| Tag | Sonntag, 30.06.2019 |
| Entfernung | 165km |
| Reisezeit | 7h mit Pausen |
| Pässe | 0 |
| Wetter | 26 - 34°, sonnig |
Heute, angekündigt sind "nur" 32°, wollen wir einen alten Bekannten besuchen und dort essen. Die Rede ist vom La Palazzina und dessen Chef Francesco. Wir werden über Montemassi fahren und so etwa 1,5h brauchen, sagt jedenfalls das Navi.
In Ruhe frühstücken, dies mal nur ein Panini und ein süßes Stückchen. Allgemeine Verwunderung, also klären wir die Familie auf. Zu Referenzzeit 10:00 ist das Thermometer erst bei 26°, damit steht unserem Start um 11:00 nichts im Wege. Wir kommen pünktlich los, trotz Zigarettenpause und einer Baustellenampel vor Chiusdino, brauchen wir nur etwas mehr als eine Stunde und sind kurz nach 12:00 im Hof des La Palazzina.

Moppeds abgestellt, Helme abgezogen, im selben Aucknblick beginnt im Eingang eine Diskussion unter Beteiligung von Francesco. Thorti winkt ihm, die Antwort ist ein kurzes Buongiorno. Einige Sekunden vergehen, dann verläßt Francesco abrupt die Diskussionsrunde, wechselt ins Englische und kommt zu uns gelaufen.
Leider hat Francesco einen Hochzeitsfeier und nicht viel Zeit zum Reden, taucht aber immer wieder für ein paar Sätze auf. Wir essen gut und verbringen die heisseste Zeit des Tages im Schatten. Auch wenn Chiusdino fast 600m hoch liegt, bedeutet das nicht, es sei hier kühler. Wir bekommen bequeme Stühle gebracht und machen so eine Art Siesta.

Da immer noch die Feier tobt, das Tagesgeschäft von Francesco in einer Stunde beginnt, verabschieden wir uns kurz nach 17:00 und machen uns auf den Weg zum Campeggio, jetzt über Massa Marittima.
Die Straße ist eng und kurvig, für Motorradfahrer. Italien wäre nicht Italien, wenn sie nicht auch Touribusse auf solche Strecken ließsen. Nina biegt um ein enge Linkskurve und warnt Thorti "Reisebus". Schon schiebt der aus dem Gegenverkehr einmal quer über Thortis Fahrbahn, um nicht rechts an der Leitplanken hängen zu bleiben. Zwischen Busnase und Felswand hätte Thorti nicht durchgepasst und ohne Ninas Warnung, hätte ein belgischer Busfahrer der Carabinieri erklären müssen, wie die R1150GS in seinen Einstieg kommt.
Eine Vollbremsung und ein erschrockenes Busfahrergesicht später, ist der um die Kurve rum, immerhin ohne rangieren zu müssen. Wir sind kurz nach 18:00 auf dem Campingplatz.
Während wir in der Bar sitzen, können wir sehen, wie "Senftube" und "Entenarsch" ihre Truppen zum Abrücken sammeln. Manchmal muss man auch Glück haben.
| Übernachten | Camping Eden |
| Essen | La Palazzina, Crustini di Tuscani, Bruschetta, Pici al sugo di cinghiale, Insalata Pomodori, Tiramisu, alles frisch und sehr gut. |
| Kommentar | Der Besuch bei Francesco hat sich wieder gelohnt. Wir haben uns lose in Berlin verabredet, wir sind gespannt, ob er sich meldet. |
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