| Tag | Dienstag, 30.06.2019 |
| Entfernung | 141km |
| Reisezeit | 4,0h mit Pausen |
| Pässe | 2, Windische Höhe(1110m), Gailberg Sattel(981m) |
| Wetter | 19 - 24°, wolkig, abends sonnig |
Wir kommen nach dem Frühstück nur schwer in die Gänge und fahren als letzte vom Hof, gegen 12:00. Da wir uns nicht entscheiden konnten, wird es eine kleine Runde durchs Drautal werden.
Die 111 runter und scharf links abbiegen zur Windischen Höhe, angeblich ist sie im letzten Jahr gemacht worden. Wir können leider nichts feststellen, zwischen dem Abzweig, Matschiedl, St. Stefan, Pölland, bis zur Passhöhe ist die Strecke nur noch schlechter geworden. Mit den Naked Bikes ein echter Stresstest für die Handgelenke. Auch hinter der Passhöhe alles beim Alten. Bei einer Zigarettenpause taufen wir den Pass um. Ab jetzt Hoppelhöhe. Wir fragen uns trotzdem, warum die Hoppelhöhe letztes Jahr gesperrt war.
Dann endlich, beim Anstieg nach Kreuzen finden wir das Stück neue Straße, von der Strecke her eher übersichtlich.
Es geht auf die B100 Richtung Spittal, die Straßen sind leer, keine Verkehrshindernisse. Selbst durch Spittal, ähnlich wie Villach, ein verkehrstechnischer Alptraum, sind wir in Rekordzeit durch.
Zügig geht es die 100 entlang, die wenigen Lkw sind mangels Gegenverkehr schnell überholt, in Oberdrauburg biegen wir links Richtung Gailberg Sattel ab, rein in die Kurven, die 30kg weniger und 12PS mehr zur GS merkt man beim Aufziehen in den Kurven schon ganz deutlich. Wir kommen an das zweispurige Stück und sehen am oberen Ende der Strecke einen Reisebus mit Anhänger. Das braucht niemand, also raus auf den Parkplatz, auf eine Zigarette.


Nach ein Viertelstunde und kurz vor einem Sattelschlepper - man kann vom Parkplatz aus die Zufahrt zum Pass für ein lange Strecke überblicken - geht es weiter Richtung Kötschach-Mauthen. Nun ja, Kehren, durch die man mit der GS durchbügelt, fühlen sich mit der Rockster etwas anders an.
In Kirchheim fahren wir am Boxenstop raus, auf ein Toast für zwei, man ist ja noch lernfähig.
Es sind neue Gäste angekommen, aus Marburg und Korbach. Die Gruppe hat nach dem Duschen ganz schnell ihren Spitznamen weg. Stinkmorcheln, offenkundig ist bei der Mehrzahl der männlichen wie weiblichen Mitglieder der olfaktorische Sinn tot. Billigster Nuttendiesel für beiderlei Geschlecht kann einem nur den Appetit verhageln. Wir ziehen uns mit dem Oldesloer Paar zurück und haben einen sehr angenehmen Abend.
| Übernachten | Hotel Beim Winkler |
| Essen | Riesenboulette (oder wie auch immer das in Kärnten heißt) mit dem Vornamen vom Reh |
| Kommentar | Spannend, schlechte Strecken sind noch schlechter, bei der Rockster fragt man sich, warum hat das Motorrad mehr als 3 Gänge? Zugegeben, ab 100km/h im dritten Gang wird es etwas laut, aber schneller als 100 darf man auf Österreichs Landstraßen ja sowieso nicht fahren. :-) |