| Tag | Samstag, 11.09.2021 |
| Entfernung | 228km |
| Reisezeit | 5,5h mit Pausen |
| Pässe | 2, Gailberg-Sattel(981m), Pass Thurn(1274m) |
| Wetter | 12 - 25°, wolkig, Regen, sonnig |
Die morgendliche Show mit dem Alteisen läuft ohne uns, wir sind am Packen. Wir haben es heute nicht weit, also noch in Ruhe frühstücken. Der Wetterbericht allerdings, am Alpenhauptkamm soll es regnen. Wir überlegen und entscheiden uns, nicht wieder im Regen über die Tauernstrecke zu fahren, sondern den Felbertauerntunnel zu nutzen. Vor allem verkürzt es die befürchtete Regenfahrt nördlich des Hauptkamms.
Nach einem superherzlichen Abschied sind wir kurz nach 11:30 weg, auf eine, für den Rückweg eher ungewohnte, Strecke. In Laas liegt die Rennleitung auf der Lauer, da wir die lange Gerade und das Versteck der Kapperlständer im Ort kennen, kein Problem, ein Mal freundlich winken.
10km vor dem Felbertauerntunnel fängt es an zu regnen, wie erwartet. Und auch gleich richtig. Am Kassenhäuschen, Nina hält die Lücke für Thorti offen. Vor ihr drängelt sich einer rein, so das Thorti hinter Nina durch muss, um nicht mit diesem rücksichtslosen und blinden Idioten zu kolledieren, gleichzeitig rollert Ninas Hintermann vor. Es passt fast. Das Plastik von Thortis Kofferhalterung und der Kotflügel des Wagens streifen sich. Der springt aus dem Auto, dann Entwarnung. Ist nur nen Kratzer, der ist nicht mal zu sehen. Ich hab Dein Kennzeichen, Du hast meins, wenn was ist, hören wir voneinander. Gibt die Faust und steigt wieder ein.
Auf der anderen Seite des Tunnels nieselt es nur und wir fahren direkt hinter dem Tunnel raus, für eine Zigarette. Der touchierte Dortmunder kommt an, als wir schon abgestiegen sind, hupt, schaltet den Warnblinker an, als würde er sich von Freunden verabschieden. Es gibt doch noch entspannte Menschen, wir haben nichts mehr von ihm gehört.
Ab Großbruck hört der Niesel auf und in Mittersil sind die Straßen trocken. Es wird zunehmend sonnig und auch der befürchtete Rückreisestau bleibt aus. Kurz vor der Grenze noch mal tanken und dann ganz entspannt weiter.
Irgendwie schafft es das Hotel wieder, obwohl wir dieses mal direkt am Hotel parken, uns ein Zimmer zu geben, das gefühlt Kilometer von unserem Parkplatz entfernt ist. Der Aufzug ist auch nach 3 Wochen wegen Reparatur außer Betrieb, vielleicht sollte man den Service wechseln. Das Zimmer ist winizig.
Da gutes Wetter ist, bleiben wir wieder im Außenbereich und lästern, bis wir rein müssen.

| Übernachten | Gasthof Hotel Zur Post, Samerberg |
| Essen | Hotelrestaurant, Cordon bleu mit Bratkartoffeln und Strohschweinebraten mit zweierlei Klößen |
| Kommentar | Auch wenn das Zimmer sehr klein ist und nur durch zwei selbstschließende Feuertüren zu erreichen, zudem am anderen Ende des Hauses liegt, empfiehlt sich das Hotel für einen längeren Aufenthalt. |
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