| Tag | Sonntag, 22.08.2021 |
| Entfernung | 337km |
| Reisezeit | 6,5h mit Pausen |
| Pässe | 6, Filzensattel(1291m), Dietner Sattel(1342m), Tauern-Pass(1739m), Twenger Talpass(1381m), Katschberg Höhe(1691m), Kreuzbergsattel(1034m) |
| Wetter | 12 - 20°, bewölkt, auf den Pässen Regen |
Das Frühstücksbuffet passt, es ist alles da und von ordentlicher Qualität. Da es nicht mehr weit bis Herfried ist, lassen wir uns Zeit. Wir befürchten an dem kleinen Grenzübergang zwar keine Kontrollen, aber man weiß ja nie. Auf Ninas Smartphone sind die Impf-QR-Codes für uns Beide hinterlegt, zusätzlich haben wir die Papiercodes, ausgeschnitten und laminiert, dabei.
Wir fahren um 10:30 los, aus dem Ort raus und uns begegnet gleich der erste Schwachsinn, die Landstraße ist beschränkt auf 80km/h, ausschließlich für Motorräder. Wir fragen uns immer wieder, in allen möglichen Bundesländern, was dieser Blödsinn soll. Den Schwachsinn haben wir bisher nur in D vorgefunden. Scheinbar möchte man hier die eigene Inkompetenz betreffend Fahrphysik und deren Verhältnis zum Unfallgeschehen öffentlich machen. Nachdem wir die Strecke gefahren sind, nun ja, wer die nicht mit 120 schafft, schafft sie auch nicht mit 80. Das ist Kurvenwedeln.
Es ist bewölkt, aber die Straße ist trocken und tatsächlich, an der Grenze will keiner etwas von uns. Sonntags fahren hat den Vorteil, dass man bis ca. 15:00 von Verkehrshindernissen verschont bleibt, erst dann tauchen die Sonntagsfahrer auf, die langsam zu Mutti bei Kaffee und Kuchen müssen oder Omi im Altenheim besuchen.
Wir nähern uns dem Filzensattel und es fängt an zu nieseln. Toll, das brauchen wir ganz dringend, ein paar hundert Meter hinter der Passhöhe ist dann wieder Schluß. Gleiches Spiel am Dietner Sattel.
Kurz vor Obertauern fängt dann ein leichter Regen an, der uns bis zum Abzeig zum Katschberg begleitet. Am Katschberg dann ein kurzer Schutt, auf der Abfahrt regnet es zwar nicht, aber die Straßen sind naß.
Am Kreuzberg regnet es von Greifenburg bis kurz vor Weissbriach, danach ist alles trocken. Nina schimpft zwischendrin reichlich über Ihre Griffheizung, die sich erst nicht einschalten lässt und nachdem sie läuft, lässt sie sich nicht mehr ausschalten. Thorti findet, bei den Temperaturen sind Griffheizung völlig überbewertet.
Wir sind zwar ein paar Mal feucht geworden, immer dann wenn es interessant war, aber nicht so richtig naß.
Kurz vor 17:00 reiten wir bei Herfried ein. Kurzes Hallo zu den Anwesenden, Motor abgestellt, Helm und Handschuhe aus, am Moped verstaut, steht Herfried mit zwei Stiefelradlern da.
Na, wenn das kein Empfang ist. Herfrieds Haus ist voll und wir haben bis Mittwoch Zimmer 11, daher laden wir nur das notwendigste ab. Simone ist krankheitsbedingt nicht da, kommt aber später zur Begrüßung runter.
| Übernachten | Hotel Beim Winkler |
| Essen | Hähnchenbrust in Kräuterrahm mit Reis |
| Kommentar | Da wir geimpft sind, steht einer herzlichen Begrüßung nichts im Wege. Kathi und Michi haben einen Rohbau, noch ohne Dach. Die Esel sind umgezogen, haben dafür reichlich mehr Platz. Es gibt 20 Hühner und zwei Wollschweine, letztere sehen lustig aus. Wie ein Kreuzung zwischen Schaf und Hausschwein. |
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