| Tag | Dienstag, 20.09.2016 |
| Entfernung | 459km |
| Reisezeit | 9h mit Pausen |
| Pässe | 0 |
| Wetter | 12 - 25°, Sonne-Wolken-Mix |
Seit 3 Wochen ist fast durchgehend schönes Wetter, wir hoffen auf eine vierte Woche. Durch den verregneten Sommer sind wir wenig gefahren. Dieses Jahr eine Tour, bei der wir nicht unfreiwillig duschen, das wäre es. Der Dichtigkeitstest unserer neuen Motorradjacken kann ruhig noch etwas warten.
Aus einer 260km-Anfahrt haben wir, unter Vermeidung von Autobahnen, eine 459km Tour gebastelt, die der Oder-Neiße-Grenze folgt, bei Zittau nach Tschechien abbiegt und in Sebnitz wieder nach Deutschland führt. Wir umgehen alle größeren Städte, außer Potsdam. :-(
Um 08:30 sind wir weg. Es ist noch etwas schattig, aber trotzdem angenehm zu fahren. Über Nebenstrecken nach Potsdam und von dort Richtung Zossen. Wir haben noch nie 2 Stunden nach Zossen gebraucht und sind dafür auch noch nie über 100km gefahren, irgendwann ist immer das erste Mal.
Irgendwo südlich von Eisenhüttenstadt kommen wir an die Oder. Parallel zur Oder und dann zur Neiße uber kleine Straßen Richtung Süden. Meist scheint die Sonne. Während wir vor 10 Tagen noch Schattenplätze gesucht haben, suchen wir nun Sonnenplätze. Bis auf diverse Schnarchnasen ist die Tour ereignislos.
Bei Rumburg (vielversprechender Name) geht es nach Tschechien und bei Sebnitz wieder nach Deutschland. 5km weiter sind wir am Ziel. 17:30, rechtzeitig zum Abendbrot.
Im Hof stehen ein paar Motorräder, alles Berliner. Bevor wir auch nur richtig abgestellt haben, von abpacken und Zimmerschlüssel ganz zu schweigen, bietet der Wirt erst ein Mal ein Bier an. Zwei große Radler, noch in den Stiefeln. Der Mann weiß wie es funktioniert.
Kurz nach uns trifft noch ein bayerisches Päarchen ein, auf einer F6C. Na, die werden hier Spaß haben mit dem Eisenhaufen. Auch die bekommen gleich ein Bier.
| Übernachten | Bikerpension Gasthof zum Almenhof |
| Essen | Hühnersuppe, Schweinesteak mit Grillgemüse und Schnitzel mit Pilzen |
| Kommentar | Nette Tour, aber ausbaufähig. Unser Stiefelradler im Hof war die Überraschung schlechthin. |